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25. August 2026

Pastoralbesuch von Bischof Augustinus von Taldom in Regensburg (Deutschland)

Vom 17. bis 21. August 2026 besuchte Bischof Augustinus von Taldom, Weihbischof, mit dem Segen Seiner Eminenz Metropolit Johannes von Dubna die Gemeinschaft der Verklärung Christi und die Bruderschaft der Gottesmutter „des Zeichens“ in Regensburg (Deutschland). Es war der erste bischöfliche Besuch bei diesen Gemeinschaften seit ihrer Gründung innerhalb der Erzdiözese vor fast drei Jahren.

Bischof Augustinus wurde am Montagabend am Flughafen München von Hieromönch Gregor (Rektor) und Hieromönch Samuel (Igumen) empfangen. Am nächsten Morgen nahm er an der Göttlichen Liturgie teil, die Vater Gregor in der Klosterkapelle feierte, frühstückte anschließend mit jungen Gemeindemitgliedern und unternahm einen Spaziergang durch die Regensburger Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. In der Alten Kapelle betete er vor einer byzantinischen Ikone der Gottesmutter – der Überlieferung nach ein Geschenk von Papst Benedikt VIII. an Kaiser Heinrich II. im Jahr 1014 – und besuchte die Gedenkstätte des heiligen Method, des Apostelgleichen und Slawenapostels, der wegen seiner missionarischen Tätigkeit in der Volkssprache in Bayern inhaftiert wurde. Er verehrte auch die Reliquien des heiligen Erhard (gest. um 715), des ersten Missionsbischofs am herzoglichen Hof von Regensburg.

Am Dienstagabend wurde Bischof Augustinus in der Kirche offiziell willkommen geheißen und betete bei der Allnächtlichen Vigil zum Patronatsfest der Gemeinschaft, der Vater Samuel vorstand. Am Mittwoch stand der Bischof der Göttlichen Liturgie vor; danach überreichte ihm die Gemeinschaft einen Holzschnitt mit einer Deesis, den das Gemeindemitglied Sebastian Schieder angefertigt hatte. Es folgten ein gemeinsames Mahl und ein geselliges Beisammensein. Am Donnerstag unternahmen die Mönche mit dem Bischof einen Ausflug nach Bamberg, um dort zahlreiche heilige Reliquien zu verehren, mehrere Kirchen zu besichtigen und liturgische Gewänder von großer historischer Bedeutung zu bewundern, die aus byzantinischem Brokat gefertigt sind und in denen Papst Klemens II. 1047 im Dom beigesetzt wurde. Am Freitagmorgen feierte Bischof Augustinus die Göttliche Liturgie in der Klosterkapelle und verließ am Nachmittag Deutschland vom Flughafen München aus. Der Bischof wohnte bei den Vätern Samuel und Gregor in ihrem kleinen Kloster, was viele Gelegenheiten zum Gebet, zum Austausch und zu gemeinsamen Mahlzeiten bot. Sie sprachen ausführlich über die Notwendigkeit, nachhaltige Wege zu finden, die Traditionen der Erzdiözese weiterzuführen, sowie über die Herausforderung, das monastische Leben im heutigen Westeuropa zu unterstützen und zu entfalten. Bischof Augustinus hatte auch Gelegenheit, mit Gemeindemitgliedern zu sprechen – insbesondere mit geistlich Suchenden und Katechumenen (von denen zwei Ende des Monats in der Donau getauft werden) sowie mit kürzlich Neugetauften. Er war beeindruckt von der Tiefe ihrer Überzeugung und vom Ernst, mit dem sie ihr geistliches Leben führen. Er nahm auch zur Kenntnis, dass die Gemeinschaft einen größeren Gottesdienstraum benötigt, da die gemieteten Geschäftsräume zu eng geworden sind, sowie die Schwierigkeiten der Väter, ihre monastische Berufung voll zu leben – im Gehorsam gegenüber ihrem geistlichen Vater, dem Schema-Archimandriten Gabriel (Bunge) –, während sie der missionarischen Gemeinschaft dienen und ihren Lebensunterhalt durch eine weltliche Erwerbstätigkeit bestreiten müssen.

Fotos: Sebastian Schieder

Vor seiner Abreise sprachen die Hieromönche Samuel und Gregor Bischof Augustinus ihren Dank dafür aus, dass er die Reise aus Schottland unternommen hatte, um sie zu besuchen, und ihnen so viel Zeit und Aufmerksamkeit geschenkt hatte. Die herzliche, brüderliche Gegenwart des Bischofs in Regensburg war sowohl für die Gemeinschaft als auch für die monastische Bruderschaft eine Quelle großen Trostes und großer Ermutigung, während sie ihr missionarisches Werk an der östlichen Grenze der Erzdiözese fortsetzen.

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